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Die Spiel-, Spass-, Sport- und Freizeitgesellschaft entdeckt das Konventionelle




Wandern boomt. Wer allerdings beispielsweise eine der weltweit längsten Hängebrücken der Welt zwischen Grächen und Zermatt im Kanton Wallis begehen will, muss sich das Vergnügen mit einem steilen Aufstieg verdienen (Bild: Urs Scherrer).

(causasportnews / red. / 9. Mai 2021) Die weltweite «Corona»-Pandemie verändert nicht nur die Welt an sich, sondern beeinflusst auch das Verhalten der Spiel-, Spass-, Sport- und Freizeitgesellschaft im Allgemeinen. Wer hätte gedacht, dass innerhalb von nicht einmal zwei Jahren im Ranking der beliebtesten Freizeit- und Sportaktivitäten nicht etwa eine Trend-Sportart, sondern das konventionelle Wandern Platz 1 belegen würde! Wandern und Bergwandern boomen, gefolgt von Radfahren und Biken, Joggen, Skifahren sowie Schwimmen. Seit «Corona» die Welt beherrscht, stehen für viele Menschen zudem das Kraft- und Fitnesstraining sowie Yoga und Pilates im Zentrum der Freizeit- und Sportaktivitäten. Das kann einer Studie des schweizerischen Sportobservatoriums entnommen werden; die Untersuchung ist vom Bundesamt für Sport (BASPO) in Auftrag gegeben worden. Dass das Wandern und Bergwandern zu den beliebtesten Sportarten zählen, überrascht, vor allem in Zeiten der Pandemie mit den erzwungenen Einschränkungen, kaum. Gewandert werden kann mit wenig Aufwand; notwendig ist lediglich eine relativ einfache und günstig zu erwerbende Ausrüstung. Hinzu kommt, dass das Wandern zwischenzeitlich unangefochten als Sportart qualifiziert wird – ein nicht zu unterschätzender, psychologischer Aspekt.

Nicht nur eine Trendwende im Zuge von «Corona» bedeutet der Umstand, dass vor allem im Freizeitsport eine Abkehr von Mannschaftssportarten festzustellen ist. Die nun beliebt gewordenen Sportarten lassen sich jedenfalls individuell, so quasi nach Lust und Laune und überdies unabhängig betreiben.

Apropos (Wander-)Lust: Das Schreckensgespenst «Wandern» innerhalb der familiär verordneten Wochenend-Aktivitäten hat seine Negativ-Seite offensichtlich verloren. Das hängt allerding wohl auch mit der schwindenden Bedeutung des Familienlebens an sich zusammen; das Phänomen war schon vor Ausbruch der Pandemie festzustellen.

Dass die Sportvereine als traditionelle Institutionen seit eineinhalb Jahren massiv an Bedeutung verlieren, scheint evident zu sein. Erhebungen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) haben ergeben, dass den deutschen Sportvereinen seit Beginn der Pandemie über eine Million Mitglieder abgesprungen sind. Das dürfte in der Schweiz trendmässig grundsätzlich nicht anders sein. Hier lassen sich allerding aufgrund der Strukturen des organisierten Sportes verlässliche Zahlen schwieriger erheben. Auch der Umstand, dass sich Sportvereine gemäss Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) nicht in jedem Fall in das Handelsregister eintragen lassen müssen, vermittelt auch nicht gerade eine überblickbare Transparenz mit Blick auf verlässliches Zahlenmaterial.

UEFA und (Sport-)Politik im Clinch

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(causasportnews / red. / 30. April 2021) Es mutete alles ein wenig eigenartig an, als der Europäische Fussballverband UEFA vor ein paar Tagen verkündete, die «Allianz»-Arena in München sei als Austragungsort für die am 11. Juni 2021 beginnende Fussball-Europameisterschaft 2021 genehm. Dieses Statement war wenig erstaunlich; auf Erstaunen stiess hingegen die angeblich getroffene Einigung zwischen den Münchner Verantwortlichen und der UEFA mit dem Inhalt, die Standortbestätigung für München seitens des Kontinentalverbandes sei nur deswegen erfolgt, weil der Deutsche Fussball-Bund (DFB) in Absprache mit den politischen Behörden in Deutschland eine Zuschauer-Zusage für mindestens 14’500 Zuschauer/innen abgegeben habe (vgl. auch causasportnews vom 25. April 2021). Nun widerspricht die Politik heftig, und das unbefangene Publikum fragt sich, was nun effektiv bezüglich der in der «Allianz»-Arena zugelassenen Zuschauer vereinbart worden ist – oder eben nicht.

Die Situation und die Umstände ähneln den derzeitigen Gesprächen bezüglich eines (angedachten) Rahmenabkommens der Schweiz mit der Europäischen Union. Hier weiss wohl niemand, was tatsächlich in den letzten Jahren besprochen, abgemacht oder vereinbart worden sein soll. Fazit: Schuld ist immer die andere Partei. Wahrscheinlich wurden in diesem Komplex noch nie soviele Mentalreservationen (was soviel wie Scheinerklärungen bedeutet) abgegeben wie in der «Causa Schweiz-EU» bezüglich des vieldiskutierten Abkommens, das einem Potemkinschen Dorf ähnelt und wohl nie abgeschlossen werden wird. Glücklicherweise spricht in der Schweiz nun alles vom «Plan B», wohlwissend, dass das Alphabet schliesslich noch ein paar weitere Buchstaben übrig lässt. Das wundert alles nicht sonderlich, sprechen hier doch Politiker mit Politikern; und das geht selten gut aus, zumal auf der Seite der EU nun sogar EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in die «Verhandlungen», oder wie man diesen Vorgang auch immer nennen soll, eingegriffen hat. Diese hat sich wohl noch nicht vom Schock erholt, dass sie von Recep Tayyip Erdogan bei ihrem Türkei-Besuch geschlechterverachtend auf’s Sofa geschickt worden ist. Nach vielen Tagen des Reflektierens hat die hölzern auftretende Politikerin mit medizinischem Tiefgang wenigstens die Sprache wieder gefunden und sich wohl zwischenzeitlich an Loriots Sofa-Szenen erinnert. Vielleicht war es aber nur eine Spät-Reaktion nach der Klatsche des türkischen Präsidenten, gegen die es nur ein probates Mittel gegeben hätte: Aufstehen und den Raum unter Protest verlassen – und sich nicht Tage später medial über das erlittene Unrecht beklagen.

In der Sache des Euro-Austragungsortes sind zwar formell auf der Seite des Fussballs keine Politiker involviert, aber immerhin Fussball-Funktionäre, denen gemeinhin Geist und Gehabe von Politikerinnen und Politikern nachgesagt wird. Wie dem auch sei. Allerdings ist nun eher davon auszugehen und auch glaubhafter, dass Deutschland bezüglich der Anzahl Zuschauer, die gemäss Wunsch der UEFA in der «Allianz»-Arena Platz nehmen sollen, über den DFB gegenüber der UEFA diesbezüglich keine verbindlichen Zusagen gemacht hat. Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter sieht die Lage jedenfalls anders als der wichtigste Verband Europas: «Ich freue mich, dass die UEFA eingesehen hat, dass München auch ohne Zuschauergarantien ein attraktiver Standort ist», sagte er im Nachgang zur Erklärung des Kontinentalverbandes. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel beteuert, dass es keine Garantien in dieser Hinsicht gegeben habe. Das wirkt alles nachvollziehbar. Zumindest glaubhafter als die Verlautbarungen aus der UEFA-Zentrale in Nyon am Genfersee. Wahrscheinlich dürfte die Variante bezüglich des Austragungsortes München sein, dass sich die UEFA eine Europameisterschaft ohne die «Allianz»-Arena und die Weltmeister von 2014 schlicht nicht leisten kann. Deutschland ist eine Grossmacht im Fussball. So wurde dann seitens der UEFA die vermeintliche «Zusicherung» ins Feld geführt. Hierfür war wohl einfach der Wunsch der Vater des Gedankens. Und ein wichtiger Grundsatz in der (Sport-)Politik lautet: Kein Gesichtsverlust!

Prozessniederlage zweier aufstiegswilliger Volleyballklubs

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(causasportnews / red. / 18. April 2021) Ein «Pandemie-Prozess» zweier Damen-Volleyballklubs gegen den nationalen Dachverband («Swiss Volley») ist mit einer Verfahrensniederlage der Gesuchsteller zu Ende gegangen: Das Regionalgericht Bern-Mitteland hat die beantragten vorsorglichen Massnahmen, die von zwei Klubs sowie acht Volleyball-Spielerinnen, welche sich dem Verfahren auf Seite der Gesuchsteller angeschlossen hatten, abgewiesen. Bereits anfangs Februar waren die Gesuchsteller mit verlangten superprovisorischen Massnahmen (solche werden, falls erlassen, ohne Anhörung der Gegenpartei angeordnet) abgeblitzt (vgl. auch causasportnews vom 1. Februar 2021). Das Gericht vertrat die Meinung, dass mit dem Gesuch zu lange zugewartet worden sei und verweigerte deshalb superprovisorische Anordnungen. In einem weiteren Verfahrensschritt sollte dann auch dem Verband das rechtliche Gehör gewährt und über allfällige, vorsorgliche Massnahmen befunden werden.

Gegenstand des Verfahrens war die Auf- und Abstiegsregelung des Verbandes, welche Ende des letzten Jahres im Zuge von «Corona» bezüglich der Spielsaison 2020/21 beschlossen worden war. Die Verbands-Reglementsänderungen wollten die gesuchstellenden B-Klubs, einer von ihnen ist der bekannte Klub «Volero Zürich» des begüterten und ebenso streitbaren Geschäftsmannes Stav Jacobi, sowie mehrere Volleyball-Spielerinnen nicht akzeptieren. Auf dem Rechtsweg versuchten sie die Ausserkraftsetzung der beschlossenen Reglementsbestimmungen, welche die Aufstiegsmöglichkeiten der Klubs zunichte gemacht hatten, zu erwirken. In der laufenden «Pandemie-Saison», so die Gesuchsteller, sollte die Möglichkeit gewahrt bleiben, sportlich um den Aufstieg zu spielen; dies sah der Verband im Zuge der derzeitigen Pandemie als unrealistisch und als nicht gangbare Option an. Erwartungsgemäss scheiterten die Gesuchsteller nun definitiv vor der sportrechts-erprobten Berner Gerichtsinstanz, nachdem auch die Gegenpartei («Swiss Volley») ihren Standpunkt einbringen konnte. «Causa Sport» (ww.causasport.org) wird auf das Verfahren zurückkommen.

Ohne Fans keine Europameisterschaftsspiele?

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(causasportnews / red. / 17. April 2021) Der europäische Fussballverband (UEFA) verlangt von den Austragungsorten Zusicherungen, dass die Spiele der Fussball-Europameisterschaft 2021 mit (etwas mehr oder weniger) Publikum, und nicht nur als «Geisterspiele», ausgetragen werden (causasportnews vom 15. April 2021). Acht der zwölf betroffenen Städte haben dem Verband diese Zusicherungen bereits vor ein paar Tagen abgegeben und haben in der Folge die Zulassungsbestätigungen erhalten. Nun hat die UEFA auch Rom als Gastgeberstadt zugelassen. In der italienischen Metropole soll am 11. Juni das Eröffnungsspiel zwischen Italien und der Türkei angepfiffen werden; mindestens ein Viertel der Plätze im Stadio Olimpico sollen den Fans zur Verfügung stehen; falls es die Lage («Corona») dann erlaubt, soll die Zuschauer-Auslastung auch mehr als 25% betragen. Demnächst wird die UEFA im Weiteren darüber befinden, ob Bilbao, Dublin und München als Austragungsorte bestätigt werden können. Delikat ist die Ausgangslage in München. Der Deutsche Fussball-Bund (DFB) befasst sich im Moment mit drei Austragungsszenarien. Entweder sollen die Europameisterschaftsspiele in der «Allianz-Arena» als «Geisterspiele» über den Rasen gehen, oder das Stadion wäre mit 20 oder 40 Prozent an Zuschauerinnen und Zuschauern zu belegen. Aufgrund der dramatischen Entwicklungen auch in Deutschland scheint die Variante mit einer Stadion-Zuschauerauslastung von 40 Prozent unrealistisch zu sein. Werden lediglich «Geisterspiele» ins Auge gefasst, könnte München jedoch den Austragungsstatus verlieren. Der DFB wird sich wohl entscheiden müssen, weiterhin strikte die Seuchenbekämpfung zu favorisieren und diese konsequente Linie nicht den Bedürfnissen von Sport und Business zu opfern. Derweil reibt man sich vor allem in München die Augen, dass die Schweiz trotz katastrophaler «Corona»-Entwicklungen Lockerungen der in den letzten Monaten verordneten Massnahmen an allen Fronten vorantreibt. Das zementiert wieder einmal das Vorurteil gegenüber der Schweiz, dass das Wirtschaftliche gegenüber dem Wohlbefinden der Bevölkerung prävaliere. Teils hämisch wird kommentiert, dass die UEFA mit Sitz in der Schweiz die Augen vor den Auswirkungen der Pandemie nicht überraschend verschliesse und die Warnungen von medizinischer Seite mehr oder weniger ignoriere. Letztlich des schnöden Mammons willen…

Sport stärker als Politik

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(causasportnews / red. / 15. April 2021) In zwei Monaten wird die um ein Jahr verschobene Fussball-Europameisterschaft zum Teil bereits Geschichte sein (das Turnier beginnt am 11. Juni und endet am 11. Juli), und trotz der verschlechterten Pandemie-Lage in Europa nimmt das Projekt nun im Vorfeld Fahrt auf. Insbesondere in einem Punkt hat der organisierende Verband (UEFA) einen wichtigen Durchbruch erzielt. Vor rund drei Wochen stellte der Verbandspräsident des Europäischen Verbandes, der Slowene Aleksander Ceferin, ultimativ in den Raum, dass das Turnier nur an denjenigen Standorten stattfinden werde, an denen auch Zuschauer zugelassen würden (vgl. auch causasportnews vom 24. März 2021). «Corona» hin oder her. Die Drohung aus der UEFA-Zentrale hat gewirkt, denn der Verband konnte melden, dass an acht von zwölf Austragungsorten Zuschauende zugelassen werden. Die entsprechenden Staaten haben hierzu die vom privaten schweizer Verein UEFA aufgenötigten Zustimmungen erteilt. Männiglich reibt sich nun die Augen: Sport und Wirtschaft werden also gegenüber der Pandemiebekämpfung prioritär behandelt? So scheint es; zumindest hat sich der Sport (verbunden mit der Wirtschaft) auch in diesem Fall klar durchgesetzt. Schliesslich rechnen derzeit auch in der Schweiz die Arbeitgeber vor, wieviele «Corona»-Infektionen pro Tag (nämlich 30’000) tragbar seien, um die Wirtschaft nicht weiter zu gefährden. Dass sich Wirtschaftsführer durchwegs und auch ausserhalb von Krisen nicht gerade mit grosser Empathie bekleckern, beweisen sie aktuell krass. Dass aber Sportfunktionäre die wirtschaftlichen Interessen unverhohlen über die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen stellen, verwundert zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick allerdings weniger. Die Durchführung einer Fussball-Europameisterschaft um jeden Preis bedeutet letztlich insbesondere, dass die Sport-Geldmaschinerie wie vor dem viralen Impakt auf Staat und Gesellschaft am Laufen gehalten werden soll. Das ist auch bitter nötig, wenn die bereits bekannt gewordenen Jahresabschlüsse 2020 der Verbände betrachtet werden. Es zeigt sich vor allem, dass der organisierte Sport ohne Zuschauer/innen weit weniger abwirft als zu Beginn der Pandemie vermutet; diesbezüglich lautete die Devise aufgrund der «Geisterspiel»-Diskussion: Für die Ertragslage des organisierten Sportes ist es vor allem entscheidend, dass TV-Übertragungen sowie die Sport-Berichterstattung über digitale Kanäle garantiert sind. Einmal mehr sei’s gesagt: Ein Fussballspiel ohne Zuschauer vor Ort ist nur ein Spiel – und kein Event, das Geld ohne Ende abwirft.

Deshalb kann das Ultimatum der UEFA bis zu einem gewissen Grad nachvollzogen werden. Welche Sportverbände nehmen schon – trotz Pandemie – gerne wirtschaftliche Einbussen in Kauf? Noch nicht weichgeklopft sind mit Blick auf die Europameisterschaft Irland (Dublin), Italien (Rom), Spanien (Bilbao) und Deutschland (München). Vor allem in Deutschland dürfte die Problemlösung zu einem nicht zu unterschätzenden Politikum werden. Schliesslich stehen im Herbst Bundestagswahlen an – und die Parteien dürften sich vor der zentralen Frage schaudern: Was bringt mehr Wählerstimmen? Für den Sport oder das gesundheitliche Wohlergehen der Menschen einzustehen? Letztlich wird sich auch bei dieser Frage der Sport durchsetzen. Geht es um diesen, erträgt es bekanntlich keinen Spass. Und Humor bedeutet nicht nur in Deutschland, wenn man trotzdem lacht.

Konkrete wirtschaftlichen Folgen der Pandemie auf den Sport

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(causasportnews / red. / 12. April 2021) Es wäre blauäugig anzunehmen, «Corona» würde keine wirtschaftlichen Folgen auf den Sport zeitigen. Jetzt wird es allmählich konkret, und die Hoffnung, dass die Pandemie bald vorbei sein könnte und sich damit auch die wirtschaftlichen Gegebenheiten im Sport zumindest nicht verschlechtern würden, ist nicht allzu gross. Dass «Geisterspiele» im Fussball nicht exorbitant werbewirksam sind, liegt auf der Hand. Fehlen in den Stadien die Zielgruppen für Sponsoren, bildet der Fussball weitgehend nur noch eine bescheidene Werbeplattform. Auch Veranstaltungen, die im Fernsehen mitverfolgt werden können, sind nicht gerade ein Marketing-«Rennen». Aufgrund der aktuellen Gesamtsituation wird der FC Zürich seinen Hauptsponsor «AntePAY» (Anbieter von Zahlungsmitteln für den bargeldlosen Zahlungsverkehr und Herausgeber einer Prepaid-Kreditkarte) verlieren, wie verschiedene Medien berichten; dies wurde von der Leitung des Zürcher Stadtklubs zwischenzeitlich bestätigt. «AntePAY» hat seinen Betrieb eingestellt; nicht zuletzt die Schliessung vieler Geschäfte haben dem Unternehmen das Genick gebrochen. Der Sponsoringvertrag zwischen «AntePAY» und dem FC Zürich wird per Ende dieser Saison nicht mehr weitergeführt werden, doch aufgrund der Einstellung aller Geschäftsaktivitäten des Sponsors kommt die jetzige Ankündigung der Beendigung der werblichen Partnerschaft im Wert von jährlich einer Million Schweizer Franken nicht überraschend. Der Klub wird deswegen im Moment zwar kein Geld verlieren, da dieses Sponsoring über eine Agentur abgewickelt worden ist, doch dürfte es, z.B. auch über eine gut vernetzte Vermarktungs-Agentur, schwierig werden, ab 1. Juli 2021 einen neuen Hauptsponsor für den Zürcher Renommier-Klub zu finden, falls «Corona» und allfällige Mutanten weiter wüten werden. Das Schicksal des FC Zürich wird sich im Rahmen der Schweizer Professional-Liga und auch in ausländischen Ligen und in diversen Klubs zweifelsfrei wiederholen.

Es werden nun wohl immer mehr pekuniäre Schäden im Zuge der Seuche zu Lasten des Sportes manifest werden. Geschädigt werden etwa auch Pay-TV-Sender und Rechteinhaber an Sportveranstaltungen. Vor allem das Internet lässt kostenfreie Übertragungsmodelle zu, und das illegale «Streaming» via dubiose «Piratensender» verzeichnet einen Boom. Gemäss einer Untersuchung in Grossbritannien könnten (legale) «Streaming»-Dienstleister und Pay-TV-Sender gegen 30 Milliarden Dollar mehr einnehmen, falls Nutzer illegaler Anbieter in den legalen Markt wechseln und für die genutzten Dienstleistungen auch zahlen würden. Das scheint ebenfalls eine Folge von «Corona» zu sein: Viele Konsumenten des Produktes «Sport» bedienen sich kostenlos – wenn es geht. Und es geht fast immer…

Zur Thematik illegaler Fernsehübertragungen sei in diesem Zusammenhang auf einen Aufsatz, der in der nächsten Ausgabe von «Causa Sport» erscheinen wird, hingewiesen (Sabrina und Malte Frank, Ein Piratensender auf Sport-Raubzug – und die WTO zappt weg).

Das «FIFA-Prinzip» ist in der Politik angekommen

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(causasportnews / red. / 3. April 2021) Krisen lassen vieles manifest werden. Im Moment geht es um die nackte Wahrheit – und um’s Überleben. Mit Bezug auf die immer dramatischer werdenden Auswirkungen der Pandemie drängt sich um die Ostertage herum das Fazit auf: Wir schaffen das nicht – wenigstens nicht in absehbarer Zeit. Wegen der staatlichen Rahmenbedingungen, der gesellschaftlichen Vorgaben und der mangelnden Individual-Disziplin hilft wohl nur noch eines:  beten. Was in der Osterzeit eh nicht abwegig ist. Politiker/innen, die erkannt haben, dass sie dem Virus kaum etwas entgegensetzen können, resignieren schon einmal, ohne es zu kommunizieren. Oder wie es der CDU-Politiker Armin Laschet in Deutschland gesagt haben soll und was von den Medien, ebenfalls resignierend, weitergetragen worden ist: «Zahlen steigen zuletzt stark: Laschet will Ostern zum Nachdenken nutzen». Denken ist selbstverständlich immer gut. Wie bekannt, kann man für’s Denken nicht henken. Aber dieses letzte Polit-Rezept zur Bekämpfung der wütenden Pandemie lässt auch nicht gerade Hoffnung aufkommen. So dürfte nach Ostern das «Prinzip Hoffnung» der einzige Strohhalm sein, an dem sich die Menschheit derzeit realistischerweise hält. «Lockdown» ja, «Lockdown» nein – das ist die zentrale Frage.

Die Politik kann allerdings auch nicht mehr, als es der staatliche und gesellschaftliche Rahmen zulässt. Das Wort «Eigenverantwortung» der Menschen ist längst aus dem Wortschatz der (vermeintlich) Mächtigen im Rahmen der Krisen-Bekämpfung verschwunden. In diesen dramatischen Zeiten zeigt sich, was ist. Auch Ländervergleiche belegen in der Zeit von «COVID-19» + Mutationen, dass das Polit-Gewerbe verfilzter und korrupter ist, als es die vielgescholtene FIFA je war. Die Weltfussball-Organisation mit Sitz in Zürich ist zwischenzeitlich etwas aus den Schlagzeilen verschwunden, wenn es um Filz, Nepotismus und Korruption geht. Nun sorgen diejenigen selber für Aufsehen, welche die Zustände im Weltfussballverband stets angeprangert haben: Die Politiker/innen. Geradezu unhaltbare Zustände sind um den Österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz bekannt geworden. Deutsche Politiker werden fast täglich als üble Parasiten des Volkes entlarvt, weil sie im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Pandemie unglaubliche Profite gescheffelt haben. Sich als Diener des Volkes an diesem zu bereichern ist mehr als unschön. Schlimm treiben es die Genossinnen und Genossen, die sich stet auf der moralisch «richtigen» Seite fühlen, in der Schweiz. Kurz vor Ostern kündigte die linke und vor allem stets klassenkämpferisch agierende SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga, an, dass die Landesregierung ihren Klassenkampf-Kollegen, den Berufs-Politiker der SP, Christian Levrat, zum Präsidenten des Verwaltungsrates der staatlichen Post ernannt habe. Dieser Job ist einer der lukrativsten Aufgaben im staatlichen Unternehmertum der Schweiz. Von Unternehmensführung oder Betriebswirtschaft hat der Freiburger, der nun ein Millionen-Salär kassieren wird, keine Ahnung. So auch die strippenziehende Ministerin ohne relevante, berufliche «Basics» nicht. Ihre berufliche Höchstleistung, bevor sie sich an den ebenfalls äusserst lukrativen Regierungs-Tropf hängen konnte, war das Klavierspiel, das sie während kurzer Zeit der musisch veranlagten Jugend beibrachte. Umso gewiefter hat sie nun die Ernennung ihres Partei-Genossen Christian Levrat zum Post-Oberen regelrecht orchestriert und damit die nicht gerade als clever geltende Landesregierung düpiert. Bürgerliche heulen nun wegen dieses in Polit-Bern Tatsache gewordenen Filzes auf. Doch das alles wird nichts nützen. Die Linken werden die Krise auch weiterhin ausnützen, um den Klassenkampf zu ihren Gunsten zu entscheiden. Aktuell liesse sich folgendes Fazit ziehen: Die Pandemie hat den Kommunismus, nicht nur in der Schweiz, wohl um 50 Jahre vorangebracht. Nicht nur in punkto bedingungsloses Grundeinkommen.

Das alles ist natürlich kein «Bashing» von bürgerlicher Seite. Doch geht es vielmehr um das Predigen von Wasser und das Trinken von Wein. Stichwort FIFA: Seit Jahren kommt insbesondere von linker Seit nicht nur beissende Kritik an den Zuständen in der FIFA. Es wird alles versucht, diese Organisation bzw. die von ihr angeblich verkörperten Negativa, wie eben Filz, Nepotismus und Korruption, unmöglich zu machen; teils allerdings zu Recht. Offenbar haben die Linken aber das «FIFA-Prinzip» nun selber verinnerlicht. Nicht nur die Krise macht’s möglich. Sie macht zudem viele Menschen noch dreister als sie es zuvor schon waren.

Der Zuschauer-«Wert» mit Blick auf die Fussball-Euro und Olympia

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(causasportnews / red. / 24. März 2021) Erst machte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin Dampf (der Zürcher «Tages-Anzeiger» sprach unverholen von «Erpressung»), dann liess sich die Regierung Japans vernehmen – beide Male ging es um Zuschauer/innen, und beide Mal um die beiden grössten und wichtigsten Sport-Veranstaltungen dieses Jahres: Die Fussball-Europameisterschaft im Sommer (11. Juni bis 11. Juli) an zwölf Standorten quer durch Europa sowie die Olympischen Sommerspiele gleich danach (23. Juli bis 8. August) in der japanischen Metropole Tokio. Mit Blick auf beide Veranstaltungen stehen, wegen «COVID 19», zuzüglich derzeit grassierende Mutationen, die Zuschauer/innen im Zentrum des Interesses. Unterschiedlich bezüglich beider Veranstaltungen ist nur das derzeitige, kommunikative Handling der Organisatoren und Schirmherren. Auf der einen Seite steht an der Spitze des Europäischen Fussballverbandes der nicht gerade für eine gewählte Kommunikation bekannte 53jährige Verbands-Präsident aus Slowenien; auf der anderen Seite beweisen die disziplinierten und höflichen Asiaten, dass sie auch in Krisensituationen die Contenance nicht so rasch verlieren. Auch wenn es um die Zuschauer/innen geht, die zwar in «Corona»-Zeiten im Rahmen von Sportveranstaltungen weltweit ein Problem darstellen, jedoch vor allem auch einen pekuniären Wert verkörpern, was den führenden Sportverbänden und -organisationen allmählich bewusst wird. Aleksander Ceferin möchte (deshalb) an der Europameisterschaft Zuschauer/innen in den Stadien haben und setzt die Verantwortlichen der Austragungsorte mehr oder weniger stark unter Druck, bzw. «erpresst» sie, wie nicht nur der «Tages-Anzeiger» kommentiert. Selbstverständlich wird sich weder das «Corona»-Virus noch die zuständigen Regierungen dem pekuniären Diktat der der Wirklichkeit entrückten Fussball-Funktionäre beugen. Der Fussball und das Fussball-Geschäft müssen wohl anders gerettet werden.

Weit gesitteter und vernünftig sind die Töne, welche aus Japan und seitens des Internationalen Olympischen Komitees (IOK) in der «Causa Zuschauer/innen) zu vernehmen sind. Die Sommerspiele werden ohne ausländisches Publikum stattfinden, hiess es aus Japan und Lausanne, dem Sitz des IOK. Sicherheit für alle sei das oberste Gebot nach der vorgenommenen Lagebeurteilung, wurden die Olympia-Verantwortlichen zitiert. Je nach Entwicklung der Pandemie würden wohl auch die Olympischen Wettkämpfe als «Geisterspiele» ausgetragen. Mit seiner «Forderung» bezüglich der Zuschauersituation rund um die Fussball-Europameisterschaft hat der UEFA-Präsident nicht nur zu einem unklugen, stillosen und offensichtlich verzweifelten Rundumschlag angesetzt, sondern sich bereits weitgehend selber unter (unnötigen) Druck gesetzt. Falls zufolge der Pandemie keine Zuschauer/innen die Europameisterschafts-Spiele verfolgen können, gibt der Mann aus Slowenien an der Spitze der UEFA wohl nur noch eine Karikatur ab.

Impf-Diplomatie des IOK brüskiert Japan

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(causasportnewes / red. / 14. März 2021) In rund vier Monaten sollen die 2020 um ein Jahr verschobenen Sommerspiele in Tokio beginnen (vom 23. Juli bis zum 8. August), doch ist im Moment immer noch unklar und unsicher, ob der polysportive Grossanlass in der japanischen Metropole überhaupt stattfinden wird. Könnte Japan über die Durchführung befinden, würden die Spiele wohl abgesagt. Allerdings entscheidet nicht Japan, sondern letztlich das Internationale Olympische Komitee (IOK), das den grössten Sportanlass der Welt aus wirtschaftlichen Gründen wohl durchsetzen wird. Auch wenn IOK-Präsident Thomas Bach im Zuge der Verschiebung der Spiele in Tokio im letzten Jahr erklärt hat, dass es in Tokio keine Sport-Wettkämpfe ohne Publikum geben würde. Doch was kümmert den IOK-Präsidenten, frei nach Konrad Adenauer, heute das Geschwätz von gestern? Gemeint war ja eh, dass es nicht verboten sei, klüger zu werden… Vor allem dürften Thomas Bach und seine meist greisen IOK-Mitglieder realisiert haben, dass auch das IOK ohne Spiele wirtschaftlich wohl mehr als schwierigen Zeiten entgegenblicken würde. Im Zeitalter der (neuen) Medien und der fortgeschrittenen Digitalisierung lassen sich, wie Beispiele zuhauf zeigen, Sportveranstaltungen locker auch ohne Zuschauende durchführen. Mehr noch: Ohne Publikum wird alles viel einfacher und kostengünstiger, auch wenn der Olympische Sport nicht gerade ein akutes, kosten-intensives Hooligan-Problem aufweist. Wegen «Corona» sind mit Blick auf den Beginn der Spiele am 23. Juli 2021 allerdings noch ein paar Klippen zu meistern. Schliesslich müssen Sporttreibende, Funktionäre und Medienschaffende aus aller Welt nach Asien gekarrt werden. Dem Thema «Impfung» kommt dabei zentrale Bedeutung zu. Auch diesbezüglich hat der ehemalige Fechter aus dem putzigen Tauberbischofsheim in Baden-Württemberg, und Jurist Thomas Bach vorgesorgt. Dank ausgeklügelter Impf-Diplomatie ist es dem IOK-Präsidenten gelungen, das Olympische Komitee Chinas dazu zu bewegen, den Impfstoff für die Teilnehmer/innen an den Spielen in Tokio anzubieten. Die Chinesen haben dieser Problemlösung wohl mit Freude zugestimmt; sie liefern schliesslich aus Philanthropismus auch Impfstoff in alle Welt, vor allem in ärmere Länder, die es den scheinbaren Verursachern der Pandemie alles damit zusammenhängende Negative nachsehen werden. Der nicht gerade als überaus empathisch einzuschätzende IOK-Präsident hat mit diesem Durchschlag des gordischen «Corona»-Knotens die Keule des klassischen Sport-Funktionärs geschwungen. Das «freundliche» Angebot aus China, wie der Deal nun dargestellt wird, zeigt für den 67jährigen Deutschen die «Kraft der olympischen Familie». «Familie» verfängt immer, so wie etwa Kinder- und Tiersendungen im Fernsehen. Man hilft sich, mag sich und impft sich gegenseitig. Die IOK-Spitze kungelt also ausgerechnet mit dem Land, das für die Pandemie verantwortlich zu sein scheint. Es ist ein wenig so wie mit dem Pyromanen, der nach der Entfachung der Feuersbrunst als Feuerwehrmann die gelegten Brände zu bekämpfen hilft. Weil IOK-Präsident Thomas Bach eben ein Funktionär alter Schule ist und den Zeitgeist längst ausgeblendet hat, brüskiert er auf diese Weise die an sich höflichen, disziplinierten Japaner. Dass sich diese und die Chinesen nicht wahnsinnig mögen, ist ein nicht erst seit gestern bekanntes Faktum. Die Japaner gelten jedoch eben als höfliche Zeitgenossen und werden diese Schmach wohl schlucken wie die berühmte Kröte. Was bedeutet, dass die Spiele wohl durchgeführt und die Teilnehmenden mit chinesischem Impfstoff immunisiert werden. Es wäre ja auch gelacht, wenn die Spiele von Tokio nur wegen der Pandemie abgesagt würden und China ein halbes Jahr später im eigenen Land (zweifellos) die Olympischen Winterspiele mit Pauken und Trompeten austragen würde. Das verstehen die Japaner sehr wohl und lassen sich deshalb auf diese Weise vom IOK verzwergen.

COVID-19 als Geissel für die Menschheit – EHV bei den Pferden

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(causaspprtnews / red. / 12. März 2021) Seit mehr als einem Jahr grassiert COVID-19 weltumspannend. Ein Ende der Pandemie (aus dem Griechischen zusammengesetzt aus «pan» für alle und «demos» für Volk, also alle Völker erfassend) ist nicht abzusehen. Die Regierenden dieser Welt haben vor der Krise grundsätzlich kapituliert und müssen erkennen, dass sie an sich gegen das Virus gar nichts ausrichten können; die Staaten haben sich als «Schönwetter-Organisationen» entpuppt – unfähig, Krisen, wie diese, zu meistern. Es gilt vor allem, letztere zu verwalten und auszusitzen sowie den Völkern zu suggerieren, dass Massnahmen jedwelcher Art etwas bringen könnten. Eine neue Form von «placebo» (Scheinaktivismus) also. Solange sich jeder Mensch nicht an die elementarsten Vorgaben hält (Abstand vom Mitmenschen, Tragen von Masken, Impfung) herrscht einzig das Prinzip Hoffnung: Dass «es» irgendwann – und möglichst bald – vorüber sein werde. Was das Impfen anbelangt, stellen die Regierenden ihre Unfähigkeit und ihre Ohnmacht unter Beweis. Impfstoff zu ordern, ihn zu bekommen und die Impfungen zu organisieren scheinen Vorgänge zu sein, die niemand beherrscht.

Nicht nur der Mensch leidet unter dem im Moment nicht besiegbaren Virus. Es hat nun auch die Pferdewelt getroffen. Vor allem in Europa und insbesondere in Spanien wütet seit ein paar Wochen ein Herpesvirus (Equines Herpesvirus; EHV), das in der Ursprungsform vor allem zu gravierenden Atemwegerkrankungen und aktuell zu motorischen Störungen und Lähmungen führt. Begonnen hat alles anlässlich eines Pferdesportturniers im Februar in Valencia. Die malerische Stadt an der Südostküste Spaniens gilt seither als «Wuhan» des Pferdesportes. Bis jetzt ist die Zahl der zufolge EHV verstorbenen Pferde auf zehn gestiegen; die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Das Pferde-Virus verfügt über Verbreitungspotential. Deshalb hat der Internationale Pferdesportverband (Fédération Equestre Internationale, FEI) mit Sitz in Lausanne/Schweiz vor ein paar Tagen bis Ende dieses Monats alle Pferdesportveranstaltungen annulliert. Auch der Schweizerische Pferdesportverband (Schweizerischer Verband für Pferdesport, SVPS) hat alle Turniere in der Schweiz bis zum Ende dieses Monats abgesagt.

Die FEI spricht von einem der schlimmsten Herpesausbrüchen seit Jahrzehnten. Gleich wie bei «COVID-19» ist die Bekämpfung dieser Seuche mit neun Ausprägungen im Pferdesport schwierig. EHV wird im indirekten und direkten Kontakt übertragen. Deshalb gilt die Abstandsregelung auch hier, um Ansteckungen innerhalb der Szene zu vermeiden. Die Pferde lassen es sich gefallen, dass sie nun weitgehend isoliert gehalten werden. Im Gegensatz zum Menschen, dessen Renitenz und Ignoranz mit dem Verstand zusammenhängen soll…