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Neue Strukturverhältnisse in der Formel 1 – ohne Bernie Ecclestone

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Bernie Ecclestone/Ryan Bayona/Flickr

(causasportnews / red. / 24. Januar 2017) Sport-Funktionäre und – Protagonisten sowie Politiker weisen eine Gemeinsamkeit auf: Sie sind durchwegs unzertrennlich mit ihren Ämtern verbunden. Kaum ein Politiker oder Sport-Aktivist gibt freiwillig seine Funktion auf; manchmal kann er nicht mehr (bedingt durch Alters- und Amtszeitbegrenzungen), manchmal darf er nicht mehr (weil er jeden freiwilligen Abgang verweigert hat und deshalb zum Rücktritt gezwungen wird, wie etwa der ehemalige FIFA-Präsident Joseph Blatter). Weiterlesen

„Wakeboarder“ verstösst gegen das Binnenschifffahrtsgesetz

boat-1603793_1280(causasportnews / red. / 24. Januar 2017) Wenn es um Trend-Sportarten geht, scheint dem Einfallsreichtum der Sport-Ausübenden keine Grenze gesetzt. Kommt noch ein anderer Trend hinzu, konkret die „Selfie-Manie“, kann ein Unterfangen mit sportlichem Hintergrund auch unsportlich enden, wie ein von der St. Galler Staatsanwaltschaft zu beurteilender Vorgang, der vom „St. Galler Tagblatt“ kürzlich gemeldet wurde, belegt. Auf dem als „ruppig“ bekannte Walensee surfte im vergangenen Sommer ein 42-jähriger Schweizer hinter einem führerlosen Motorboot, das er zu diesem Zweck verlassen hatte, und filmte sich dabei mit einem auf einem Selfie-Stick angebrachten Mobiltelefon. Auf dem Video ist zu sehen, Weiterlesen

Zum Beispiel Albertville…

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Wikimedia Commons: Author Rémih

(causasportnews / red. / 19. Januar 2017) Würde heute eine Umfrage beispielsweise am Hauptbahnhof Zürich oder beim Viktualienmarkt in München oder beim Stephansdom in Wien durchgeführt und die Frage gestellt, was 1992 in Albertville geschah, würde wohl kaum jemand darauf tippen, dass in jenem Jahr die XVI. Olympischen Winterspiele in den französischen Alpen durchgeführt wurden. Die Stadt Albertville in Savoyen erreichte vor ziemlich genau 25 Jahren für 16 Wettkampftage einen gewissen globalen Bekanntheitsgrad, der aber Weiterlesen

SV Wilhelmshaven mit neuer Klageattacke

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Causa Sport 4/2016 http://www.causasport.ch

(causasportnews / red. / 17. Januar 2017) Im September des letzten Jahres setzte der Deutsche Bundesgerichtshof (BGH) den mit einem Zwangsabstieg sanktionierten SV Wilhelmshaven in (juristische) Trance und gab dem in der nun in der Bezirksliga spielenden Klub nach einem Aufsehen erregenden Verfahren durch drei Instanzen recht: Der BGH qualifizierte den vom Norddeutschen Fussballverband (NFV) angeordneten Zwangsabstieg des Klubs für unwirksam. Der Weltfussballverband FIFA setze zu Lasten von Wilhelmshaven eine Ausbildungsentschädigung im Zusammenhang mit einem Transfer fest, die der Verein jedoch nicht bezahlte. Der BGH anerkannte die Rechtmässigkeit der hierauf durch den NFV auf Anordnung der FIFA angeordnete Zwangsabstieg nicht an und beurteilte die verhängte Sanktion als unwirksam. Gemäss Urteilsbegründung war der vom NFV gefasste Relegationsbeschluss gegenüber dem SV Wilhelmshaven nichtig, weil er in das Mitgliedschaftsverhältnis zwischen dem Verein und dem NFV eingreife, ohne dass hierfür eine ausreichende Satzungsgrundlage bestehe (vgl. auch Causa Sport News vom 20. September 2016).

Nach dem Prozesssieg von Wilhelmshaven am BGH (näheres dazu mit entsprechendem Urteil in der neuesten Ausgabe 4/2016 der Causa Sport) Weiterlesen

Wegweisender Übertragungs-Deal bezüglich Handball-WM?

handball-40768_1280 (causasportnews / red. / 13. Februar 2017) Ungefähr 13 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer in Deutschland sassen im vergangenen Jahr vor den TV-Geräten und schauten auf den deutschen öffentlich-rechtlichen TV-Sendern zu, wie Deutschland im Europameisterschafts-Finale Spanien schlug. Courant normal für Deutschland, das keinen Spass versteht, wenn es nicht nur um Fussball, sondern auch um Handball geht. Seit Beginn der Handball-Weltmeisterschaft in Frankreich, muss sich die Nation der Dichter, Denker und eben auch Handballspieler mit einer Novität anfreunden: Weiterlesen

Ringer ringen um Freisprüche

(causasportnews / red. / 12. Januar 2017) Das im Dezember 2015 vom Deutschen Bundestag beschlossene Anti-Doping-Gesetz, das die Möglichkeit der strafrechtlichen Verfolgung von Dopingvergehen ermöglicht, zeigt erste Wirkungen: Wegen unerlaubter Verwendung des herz- und kreislaufwirksamen Arzneistoffes „Meldonium“ sollen zwei Ringern des deutschen Ringer-Bundesligisten ASV Nendingen Strafbefehle zugestellt worden sein; gemäss deutschen Berichten haben die betroffenen Sportler gegen die Strafbefehle jedoch Einsprüche erhoben – sie wollen nun am Amtsgericht Tuttlingen um Freisprüche ringen. Bei den beiden betroffenen Athleten soll es sich um Weiterlesen

Gewerkschaftsschlappe vor dem Zürcher Handelsgericht i.S. FIFA

(cauZürich-FIFA_USsasportnews / red. / 10. Januar 2017) Dem insbesondere seit Jahren andauernden medialen Kesseltreiben gegen die Vergabe der Fussball-WM-Endrunde des Weltfussballverbandes FIFA an Katar (2022) folgt nun eine erste juristische Auseinandersetzung, die vor dem Zürcher Handelsgericht allerdings für die Kläger, drei internationale Gewerkschaftsverbände sowie einen in Katar tätig gewesenen Gastarbeitnehmer aus Bangladesch, mit einer veritablen Schlappe endete. Weiterlesen

Revision des Schweizer Geldspielrechts: Kein Grund zur Sorge für ausländische Sportwettenanbieter

(causasportnews / red. / 5. Januar 2017) Die „unendliche Geschichte“ der Bemühungen zur Revision des schweizerischen Glücks- bzw. Geldspielrechts (diese dauern bereits über 15 Jahre an) gehen aktuell – eher etwas hinter den Kulissen – in eine weitere Runde: In der nächsten Woche wird sich die Rechtskommission des Nationalrates mit dem vom Ständerat angenommenen Entwurf eines „Bundesgesetzes über die Geldspiele“ (BGS) befassen. Der Entwurf enthält durchaus einige umstrittene Punkte, darunter insbesondere etwa die vorgeschriebene Unterbindung des Zugangs zu ausländischen Anbietern von Sportwetten (und anderen Glücksspielen) über das Internet. Der Ständerat hat beschlossen, dem vom Bundesrat vorgeschlagenen Ansatz zu folgen und sog. „Netzsperren“ im Gesetzentwurf vorzusehen. Dabei geht es im Kern darum, Anbieter von Internet-Diensten dazu zu verpflichten, den Zugang zu ausländischen Sportwettenveranstaltern über das Internet für in der Schweiz ansässige Nutzer zu unterbinden. Weiterlesen

Makabrerer Journalismus: Toter schreibt über Toten

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Quelle: National Archief, Den Haag und Spaarnestad Photo/Urheber Noske, J.D. Anefo

(causasportnews / red. / 4. Januar 2017) Kurz vor dem Jahreswechsel 2016/17 ist die schweizer Radsport-Legende Ferdy Kübler im Alter von 97 Jahren verstorben. Der ehemalige, erfolgreiche Radrennfahrer sorgte mit seinem Ableben nochmals für Medien-Schlagzeilen und Nachrufe. Einen ganz speziellen Nekrolog leistete sich die „Neue Zürcher Zeitung; NZZ“ (31. Dezember 2016), welche eine Hommage an Ferdy Kübler durch den berühmten Sportjournalisten und medialen Wegbegleiter des ehemaligen Super-Sportlers, Sepp Renggli, schreiben liess. Weiterlesen

Zu wenig Sprit liess Fussballmannschaft in den Tod fliegen

(causasportnews / red. / 28. Dezember 2016) Flugzeugabstürze sind immer tragisch. Noch schlimmer und trauriger sind derartige Katastrophen, wenn ganze Gruppen an Bord verunglückter Maschinen waren, so am Weihnachtstag Sänger des Alexandrow-Militärchors, die mit einem russischen Militärflugzeug bei Sotschi ins Schwarze Meer stürzten und die Flug-Katastrophe nicht überlebten. Auch der Sport ist vor derartigen Konstellationen nicht gefeit. Immer wieder werden Gruppen von Sportlern oder ganze Mannschaften Opfer derartiger Unglücksflüge. In schlechter Erinnerung ist etwa der Absturz einer Maschine in der Nähe von München im Jahr 1958, bei dem die halbe Fussball-Mannschaft von Manchaster United ums Leben kam.

Die Ursachen solcher Katastrophen sind vielfältiger Art: Technische Defekte können ebenso Gründe für Abstürze sein wie menschliches Versagen; heute gehören auch immer mehr Terror-Attacken zu den Absturzursachen. Manchmal sind allerdings die Gründe, die zu Flugzeug-Abstürzen führen, geradezu unverständlich und auch nicht entschuldbar. So ist bekannt geworden, dass die vor rund einem Monat in Kolumbien abgestürzte Charter-Maschine mit 19 Fussballspielern des brasilianischen Fussballteams AF Chapecoense an Bord, die alle, zusammen mit 52 weiteren Passagieren, zu Tode kamen, aus einem geradezu schockierenden Grund verunglückt ist: Offiziell liessen die zuständigen Behörden nun verlauten, dass zu wenig Sprit und auch Überladung der Maschine zum Absturz geführt hätten. Das internationale Echo auf diese Mitteilung hält sich in Grenzen – ein weiterer Skandal neben den Unglücksursachen, die es an sich gar nicht geben darf und die vermeidbar sind.

Dass zur Fliegerei oft auch auch Glück gehört, erlebten die Handballspieler des schweizer Klubs „Pfadi Winterthur“, die am 17. Oktober 2014 in einem Flugzeug der „Air Serbia“ sassen, das sie von Zürich nach Belgrad hätte bringen sollen. Kurz nach dem Start traten technische Probleme an der Maschine auf, und im letzten Moment entschlossen sich die Piloten, die in einem soeben bekannt gewordenen Bericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle generell sehr schlecht weg kamen, zur Notlandung in Zürich. Diese erfolgte turbulent, bspw. mit zu hoher Geschwindigkeit und aus zu grosser Höhe, doch kamen letztlich weder Passagiere noch Besatzungsmitglieder zu Schaden. Die Klub-Angehörigen von „Pfadi Winterthur“ und die übrigen Passagiere und Crew-Mitglieder an Bord hatten unbeschreibliches Glück. Dies hielt für die wackeren Handballer auch beim Europacup-Spiel in Belgrad am nächsten Tag an, zu dem sie nach der Notlandung in Zürich mit einer Ersatzmaschine geflogen waren: Die Winterthurer gewannen das Spiel so knapp, wie tags zuvor die Notlandung gelungen war, mit 30 : 29 Toren…