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Auffälliger Wettvorgang nach der aufgehobenen «Rot-Sperre» von Folarin Balogun?

causasportnews.com – 71/2026, 4. August 2026

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(causasportnews / red. / 4. August 2026) Das Finalspiel der Fussball-WM-Endrunde in Amerika, in Mexiko und in Kanada liegt erst wenige Tage zurück – und kaum mehr jemand thematisiert den Sport, der in Übersee geboten wurde. Die Weltmeister-Nation Spanien ist mit den dramatischen Ereignissen in Ceuta nach dem Migranten-Sturm sowie mit der Bekämpfung der verheerenden Waldbrände im Land befasst, und der Rest der Welt ärgert sich über unschöne Vorkommnisse während und nach der beendeten WM-Endrunde. Insbesondere scheint eines klar zu sein: FIFA-Präsident Gianni Infantino müsste raschmöglichst von seiner Funktion entbunden werden. Nach einem gescheiterten Invest-Deal hat er sich den Zorn und die Ablehnung der Fussball-Community und einer Vielzahl der normal-sterblichen Menschen auf diesem Planeten zugezogen.

Bezüglich der abgeschlossenen WM-Endrunde 2026 ist mit Blick auf die Zukunft Vergangenheitsbewältigung angesagt. Etwa im Zusammenhang mit der «Causa Folarin Balogun». Die Rotsperre gegen den amerikanischen Top-Spieler Folarin Balogun, die nach einer Intervention, offenbar durch den US-Präsidenten Donald Trump (er soll sich diesbezüglich bei FIFA-Präsident Gianni Infantino erfolgreich gegen die Sperre stark gemacht haben) wieder aufgehoben wurde, erhält nun eine weitere, bemerkenswerte Dimension, wie verschiedene Medien berichten.

Es geht dabei um ungewöhnliche Aktivitäten auf dem Wettmarkt vor dem Spiel der Amerikaner gegen Belgien. Zu einem Zeitpunkt, als die Sperre gegen den US-Spieler noch Bestand hatte, soll gemäss «New York Times» eine bemerkenswerte Wette auf der Kryptoplattform «Polymarket» platziert worden sein mit dieser Fragestellung: «Wird Folarin Balogun gegen Belgien spielen?» Laut der New Yorker Zeitung gab es zu insgesamt 17 Feldverweisen / Platzverweisen anlässlich der WM-Endrunde keine vergleichbaren Wetten. Wie bekannt, wurde danach, also als die besagte Wette platziert war, die Aufhebung der Sperre angestossen. Derzeit ist nicht klar, ob die Wette einträglich war und ob ein Wettgewinn ausbezahlt wurde. Sowohl der Weltfussballverband FIFA als auch staatliche Behörden sollen den Vorfall derzeit untersuchen. Die platzierte Wette gilt aktuell als verdächtig. Andere Unregelmässigkeiten im Zusammenhang mit Wetten sollen anlässlich der 104 Spiele der WM-Endrunde nicht festgestellt worden sein. Dabei sind offenbar «mehrere hundert Milliarden Dollar» umgesetzt worden, wie Medienberichten zu entnehmen ist. Diese Zahl scheint allerdings doch sehr hoch, bzw. zu hoch zu sein und dürfte mit Vorsicht zu geniessen sein, auch wenn im Wettgeschäft allgemein gigantische Umsätze getätigt werden.

Affaire à suivre also…

(Quellen: Diverse Medienberichte; «Tages – Anzeiger» Zürich, 29. Juli 2026)