
Dr. Theo Zwanziger (copyright Manuel Heinrich)
(causasportnews / red. / 4. Mai 2017) Im Herbst sind es zwei Jahre her, seit Medien in Deutschland das „Sommermärchen“ 2006 in Deutschland mit einer Schocknachricht entzaubert hatten – oder es vielmehr entzaubern wollten: Vermeldet wurde im Rahmen einer bis heute andauernden Medienkampagne, dass der Zuschlag der Fussball-WM-Endrunde 2006 in Deutschland auf unlauteres Verhalten von Exponenten des Deutschen Fussball-Bundes (DFB) bzw. des WM-Organisationskomitees (OK) zurückzuführen sei. Konkret wurde der Vorwurf des „Stimmenkaufs“ erhoben – ohne jedoch die entsprechenden Beweise vorzulegen. Seither brodelt es im Dunstkreis der WM-Vergabe 2006. Insbesondere ist nach wie vor der Grund einer Zahlung des DFB von 6,7 Millionen Euro bis heute unklar; die Zahlung gelangte 2005 vom Deutschen Verband an den Weltfussballverband FIFA. Dieser war jedoch nicht der letzte Empfänger des Geldes. Die Überweisung war seitens des DFB vom damaligen DFB-Funktionär- und OK-Mitglied Dr. Theo Zwanziger, von 2006 bis 2012 DFB-Präsident, und einem weiteren Funktionär und Mitglied des OK (Horst R. Schmidt) freigegeben worden. Weiterlesen

(causasportnews / red. / 24. April 2017) Obwohl die (alte) Geschichte kaum Wellen geschlagen und den Betroffenen auf dem internationalen Fussball-Parkett alles andere als gelähmt hat, legt das Deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ nach der schmerzhaften Niederlage des FC Bayern gegen Cristiano Ronaldos Real Madrid im Champions League-Viertelfinale in der neusten Nummer (17/22. 4. 2017) nochmals nach: Die Vergewaltigungsbehauptung
(causasportnews / red. / 21. April 2017) Dass, wo auch immer, Gelder veruntreut werden, kommt vor. In der Regel wird zwecks Eigengebrauchs delinquiert. Im Zusammenhang mit dem Sport ist es allerdings nicht selten so, dass Gelder in Unternehmungen abgezweigt werden und diese Mittel dann in den Sport fliessen. Der Sport bietet eine Bekanntheits-Plattform, und der Fussball-Präsident, von dem ein grosses, finanzielles Engagement erwartet wird, kann diesen Erwartungen nicht selten nur gerecht werden, indem er sich die erforderlichen Mittel auf unlauterem Wege beschafft. Oder der Mäzen verdankt den (gesuchten) Beachtungsgrad seiner finanziellen Grosszügigkeit, obwohl er über die versprochenen Mittel schlicht nicht verfügt. So manches Sportmärchen mit entsprechender Publizität ist mit Getöse von der ungeschminkten Realität zum Platzen gebracht worden.
(causasportnews / red. / 20. April 1017) Für die erfolgsverwöhnten Deutschen Fussballklubs bedeuteten die Viertelsfinal-Spiele in der Champions League Endstation aller Triumph-Träume. Mit insgesamt 12 Gegentoren in vier Spielen schieden Bayern München und Borussia Dortmund aus dem prestigeträchtigsten internationalen Klubwettbewerb aus. Waren nach dem Anschlag auf die Mannschaft der in einer Schockstarre befindlichen Borussen die Niederlagen gegen Monaco noch nachvollziehbar – obwohl es für Borussia Dortmund wohl auch unter „Normalbedingungen“ schwierig geworden wäre, gegen die Monegassen zu reüssieren -, präsentierte sich die Ausgangslage für Bayern München wesentlich anders.
(causasportnews / red. / 11. April 2017) Die Vergabe der Fussball-WM-Endrunde neu durch den Kongress (Verbands-Parlament, Generalversammlung) des Weltfussballverbandes FIFA statt durch die Exekutive bildete ein Kernstück der FIFA-Reformen. Nun wird die Generalversammlung der FIFA im Mai in Bahrain in der Causa „WM-Vergabe“ bereits gefordert sein. Gemäss der Traktandenliste des Kongresses will die FIFA die Weichen für eine WM-Endrunde-Austragung gleich in drei Ländern stellen. Dies ist an sich schon eine kleine Sensation, die jedoch bei Betrachtung der Kandidaten-Namen noch überraschendere Dimensionen annimmt.
NBA-Spieler Thabo Sefolosha zweifellos gerne verzichtet, denn die Geschichte, die zu dieser Schadenersatzleistung durch die Stadt New York geführt hat, mutet in jeder Hinsicht speziell an. –
neun Monaten Haft (auf Bewährung) verurteilt, sein Vater wegen Beihilfe zum Doping zu einem Jahr Haft (ebenfalls auf Bewährung).