(causasportnews / red. / 18. April 2018) Vor noch nicht allzu langer Zeit titelten auch Schweizer Medien: „Fussballkrieg im Bundestag“. Grund dafür war, dass die Integration Fussball spielender Parlamentarier der „Alternative für Deutschland“ (AfD) des Deutschen Bundestags in die Parlamentarier-Mannschaft „FC Bundestag“ nur schleppend bis gar nicht vorankam; eine an sich erstaunliche Situation im Integrationsland Deutschland. Den AfD-Kickern blies aus allen politischen Ecken ein eisiger Wind ins Gesicht. Von fünf AfD-Kickern wurden lediglich drei Rechts-Parlamentarier vorbehaltlos in die Mannschaft des „FC Bundestag“ aufgenommen, ein Kandidat fiel durch, ein weiterer Politiker soll in einen Hooligan-Vorfall verwickelt gewesen sein, weshalb dessen Aufnahme aufgeschoben wurde. Diese Personalselektion des FC Bundestag missfiel den AfD-Mannen; diese kündigten parteikonform die Gründung einer alternativen Bundestags-Mannschaft an. Dieser Schritt ist nun obsolet geworden. Der Sport beweist auch in der „Causa FC Bundestag / AfD“, dass ihm nicht nur die vielbesagte völkerverbindende, sondern auch eine parteiübergreifende Bedeutung zukommt. Der Streit um die Integration der AfD-Fussballer in die Mannschaft des „FC Bundestags“ ist „Schnee von gestern“, wie der Sportpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Jörn König, gegenüber „causasportnews“ erklärte. „Alle Sportfreunde haben sich zusammengesetzt und eine Lösung gefunden. Sämtliche Parlamentarier spielen in einem FC Bundestag zusammen Fussball“, erklärte der AfD-Politiker, selber aktives Mitglied im „FC Bundestag“. Nichts verlautete hingegen zur Mannschaftsaufstellung des geeinten FC Bundestag: Auch diesbezüglich dürften die Parteizugehörigkeiten den Interessen des Fussballs untergeordnet werden. Nicht zwingend wird also bspw. AfD-Mann Jörn König als rechter Aussenstürmer und Thomas Oppermann (SPD) als Linksverteidiger eingesetzt werden. Der Zusammenschluss politischer Gegner in einer Fussball-Mannschaft ist in Deutschland kein Unikum. Geht es um die Belange des Fussballs, werden persönliche oder parteipolitische Ambitionen (letztlich) durchwegs hintangestellt. Unser nördliches Nachbarland setzt fussballerisch im Moment so oder so einen anderen Schwerpunkt: Deutschland sieht mit Spannung der WM-Titelverteidigung in Russland entgegen; das Land steht geeint hinter dem Nationalteam. Support erhält die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw dabei

Quelle: twitter DFB Verband (@dfb)
sogar von höchster politischer Warte. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der Mannschaft jegliche mögliche Unterstützung zugesagt und vor allem Wettkampf-Glück gewünscht.


(causasportnews / red. / 10. April 2018) Weitblick ist weltweit nicht unbedingt die Stärke gesetzgebender Organe und Behörden. Das gilt etwa auch für das Schweizer Parlament. Reagieren statt agieren, lautet die Devise in der Regel. Parlamentarier/innen fordern meistens dann Gesetze, wenn sich ein Negativ-Sachverhalt eingestellt hat, der – retrospektiv selbstverständlich – hätte verhindert werden können und müssen und nun mit einem Gesetz künftig wenigstens abgewendet werden soll. So war es im Zuge des Canyoning-Unglücks 1999 im „Saxetbach“ bei Interlaken, als 21 Personen ihr Leben verloren und die Hauptverantwortlichen der organisierenden Risikosport-Unternehmung strafrechtlich wegen fahrlässiger Tötung verurteilt
(causasportnews / red. / 9. April 2018) Die Gewalt im und um den Sport wird immer dramatischer. Brutalste Auseinandersetzungen zwischen sog. „Fussball-Anhängern“ sorgen vor allem in der Stadt Zürich permanent für Aufsehen und Entsetzen. Die krassen politischen Verhältnisse in der Limmatstadt begünstigen dabei die ausser Kontrolle geratene Lage; die Polizeikräfte wären durchaus in der Lage, die an sich gewünschte Ruhe und Ordnung sicher zu stellen. Allein die politischen Umstände verunmöglichen ein effizientes Vorgehen gegen Gewaltexzesse, die sich in der Stadt übrigens nicht nur auf die Sportszene beschränkt. Die Polizeimitteilungen nach einem Wochenende lesen sich in der Party-Stadt Zürich durchwegs wie Berichte über kriegerische Ereignisse. 



(causasportnews / red. / 23. März 2018) Der Radsport ist besonders betrugsanfällig. Bei unlauterem Verhalten steht dabei meistens der Mensch, die Radsportlerin oder der Radsportler, im Zentrum von Verdächtigungen und Skandalen. In der Regel geht es im Radsport und bei Betrügereien in dieser Sparte um Doping. Doch seit einigen Jahren ist eine neue Dimension des Sportbetrugs offenkundig geworden. Die Manipulation bezieht sich dabei auf das verwendete Sportgerät und nicht mehr nur auf den Menschen. Das im Rahmen des Rennrades versteckt eingebaute Motörchen ist zwischenzeitlich so bekannt geworden wie die früher in Boxhandschuhen verpackten Hufeisen. Besonders betroffen sind der Mountainbike- und der Cross-Sport, aber es soll auch schon Manipulationen bei Strassenrennen und im Bahnsport gegeben haben. 