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Impfverweigerer wie Risikosportler/innen?

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(causasportnews / red. / 13. November 2021) Das Thema musste kommen und beherrscht derzeit eine wichtige Diskussion mit versicherungsrechtlichen Aspekten rund um «Corona»: Wie sollen Impfverweigerer (oder Esoteriker, Querdenker, Querulanten, usw.) seitens des Versicherungsrechts beurteilt und behandelt werden, wenn sie an COVID erkranken und dadurch (teils massive) Gesundheitskosten verursachen? Einen ebenso interessanten wie diskutablen Ansatz liefert der Ökonomie-Professor Marius Brülhart. Er stellt das durchwegs hochgehaltene «Verursacherprinzip» auch bei dieser Thematik in den Raum. Es sei, so der Wissenschaftler, nun einmal eine Tatsache, dass Ungeimpfte ein viel grösseres Risiko aufweisen würden, im Spital zu landen. Die entsprechenden Kosten, oder Teile davon, sollten von diesen nicht-geimpften Personen deshalb selber getragen werden.

Die Idee für seine Theorie stützt Marius Brülhart auf die Versicherungspraxis bei Unfällen im Zusammenhang mit der Ausübung von Risikosportarten (Skifahren abseits der Pisten, Motocross, Autorennen, Extremsportarten, Kampfsport). Wer Wagnisse und Risiken eingeht, muss damit rechnen, dass Versicherungsleistungen gekürzt werden. Dass Politiker/innen diesen Gedankenspielen, die der Ökonom als «Diskussionsanstoss» verstanden haben will, nichts abgewinnen können, ist evident. Diese nutzen die Pandemie, wie die Fakten belegen, für ihre politischen Ziele aus, statt sie zu bekämpfen. Selbstverständlich sollen die Gesundheitskosten in diesem Bereich und bei derartigen Konstellationen sozialisiert werden. Was die Schlagwörter dreschenden Politiker/innen ausser Acht lassen: Dieses Risiko lässt sich über Zusatzversicherungen abdecken.

Kein Wunder, dass insbesondere die Politik diese Idee von Marius Brülhart ablehnt. Dass nun die gemäss Lifestyle-Gesellschaft ebenso Kosten verursachende «Risiko-Menschen», Unsportliche, Übergewichtige, Alkoholiker und Drogensüchtige, zum Vergleich herangezogen werden, um die Idee des Ökonomen zu killen, verwundert nicht. Dass die Haltung, sich nicht impfen zu lassen, aus freien Stücken gefasst wird und die totale Freiheit einen Preis hat, scheinen Politiker/innen offensichtlich nicht zu verstehen. Ebenso ist diesen Schwätzerinnen und Schwätzern der Umstand, dass das Risiko bei Impfverweigerern mit Zusatzversicherungen abgedeckt werden könnte, offensichtlich nicht bekannt. Die Prämien würden aber dann wohl, wie es sich im Sozialismus geziemt, selbstverständlich zu Lasten der Gesellschaft gehen. Die Freiheit des Einzelnen soll zumindest von der Allgemeinheit finanziert werden.