Der plötzliche Tod eines Rennpferdes, ein Traditions-Ende und ein bizarrer Auftritt

causasportnews.com – 100/2026, 29. Oktober 2026

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(causasportnews / red. / 29. Oktober 2026) Der Wallach «Losange Bleu» gehört, bzw. gehörte, zu den besten Rennpferden der Welt. Vor ein paar Tagen ist das Rasse-Tier völlig überraschend verstorben. Man könnte hier von einer Art des «plötzlichen Pferde-Todes» sprechen. Es geschah auf der grossen Bühne, bei den Rennen in Auteuil bei Paris. In einem Hürdenrennen brach «Losange Bleu» beim Einbiegen in die Zielgerade zusammen und verstarb. Jockey Johnny Charron wurde aus dem Sattel geschleudert, blieb aber unverletzt. Derzeit wird untersucht, weshalb «Losange Bleu» so plötzlich verstarb. Handelte es sich um den «Exitus» eines Lebewesens oder um das Ende eines Sportgerätes, hier des Sportgerätes «Pferd»? Es erfolgte eine Obduktion. Über die Todesursache kursieren verschiedene Theorien. Von Herzproblemen ist die Rede, aber auch von einer Knochenverletzung und von einem Versagen innerer Organe. Es wäre nicht verwunderlich, wenn die genaue Todesursache nie eruiert werden könnte. Die Pferdewelt ist betroffen und trauert um den Champion auf vier Beinen, der namhafte Erfolge realisierte, zweimal die französische Hürden-Meisterschaft gewann und 1,6 Millionen Franken an Preisgeldern erlief.

Apropos Pferde: Eine Aufsehen erregende Meldung im Zusammenhang mit Pferden sowie Kutschen erreichte Europa in diesen Tagen aus New York. Seit 150 Jahren sind Pferdekutschen im New Yorker Central Park im Einsatz. Damit soll nun Schluss sein. Die Behörden von New York haben sich offenbar auf einen Gesetzesentwurf verständigt, der vom Stadtrat noch abgesegnet werden muss. Demnach soll die traditionsreiche, 150 Jahre alte Attraktion abgeschafft werden, zum Schutz der Rechte von Kutschern, Betreibern und Pferden, wie es hiess. Es wird offenbar damit gerechnet, dass das Gesetz am 1. Juni 2028 in Kraft treten wird und ab dann die traditionellen Pferde-Kutschen aus dem New Yorker Stadtbild verschwinden werden.

Auch im übertragenen Sinn sorgen Pferde derzeit für Schlagzeilen, und diese Mitteilung ist mit Blick auf die Erstmeldung oben alles andere als zynisch zu verstehen. Der Deutsche Automobilbauer «Audi» hat, mediengerecht inszeniert, die historische Neuigkeit verkündet, in den USA eine erste, grosse «Audi»-Produktionsstätte errichten zu wollen; dadurch soll insbesondere den von US-Präsident Donald Trump verordneten, gewaltigen Zoll-Belastungen bei Import-Produkten begegnet werden. Im Beisein von US-Präsident Donald Trump und anlässlich einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Georgia tat diese Ankündigung der «Audi»-CEO Gernot Döllner der Welt kund; ein wahrhaft bizarrer Auftritt. Er erntete dabei auch Kritik, vor allem aus Deutschland, wo die Automobilindustrie in der Agonie liegt. «Audi» wette in den USA «auf ein totes Pferd», meinte der Deutsche Umweltminister Carsten Schneider.

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