Fälle „Constantin sen. und jun.“ weiterhin unentschieden

(causasportnews / red. / 9. November 2017) Die Attacken des Präsidenten des FC Sion, Christian Constantin, und seines Sohnes, Barthélémy Constantin, gegenüber dem ehemaligen Schweizer Nationaltrainer und heutigen TV-Kommentator Rolf Fringer sind zwar von der Verbandsjustiz geahndet worden (vgl. auch Causa Sport News vom 12. Oktober 2017), sie sind allerdings noch nicht rechtskräftig entschieden. Sowohl Vater als auch Sohn Constantin haben gegen die ausgefällten Sanktionen rekurriert; bis zu einer Entscheidung der Rekurskammer der Swiss Football League (SFL) dürfte noch einige Zeit verstreichen. Diesbezüglich ist vor allem Christian Constantin in Zugzwang geraten, weil einem allfälligen (und zwischenzeitlich erhobenen) Rechtsbehelf gegen die erstinstanzliche Sanktion (Platzverbot von 14 Monaten sowie 100 000 Franken Busse) die aufschiebende Wirkung entzogen worden ist. Dies im Gegensatz zu seinem Sohn Barthélémy Constantin, der mit zehn Spielsperren belegt und zudem mit einer Busse von 15 000 Franken belegt worden ist. Die beiden Vorgänge dürften in diesem Jahr kaum mehr definitiv abgeschlossen werden, da nicht davon auszugehen ist, dass Vater und Sohn Constantin die Sanktionen, sollten sie von der zweiten Verbandsinstanz bestätigt werden, akzeptieren werden. An einen „Freispruch“ insbesondere von Christian Constantin glaubt so oder so wohl nur er selber. Dass insbesondere der „Fall Christian Constantin“ derzeit auf kleinem Feuer gekocht wird, ist auch in anderem Zusammenhang zu sehen. Der Präsident des Walliser Spitzen-Klubs und Architekt gehört zu den Initianten des Olympia-Projektes 2026 in Sion. Zwar ist er nach der Prügel-Attacke gegen Rolf Fringer formell aus dem Bewerbungskomitee für die Olympischen Spiele ausgetreten (vgl. auch Causa Sport News vom 29. September 2017), doch ist zwischenzeitlich durchgesickert, dass er dennoch im Olympia-Projekt in Sion im Hintergrund die Fäden zumindest mitziehen soll. Da sich die Bewerbung von Sion für die Spiele in einer entscheidenden Phase befindet, schadet dem Projekt die derzeitige Ruhe um den Sanktionsfall des Sion-Präsidenten zumindest nicht (Causa Sport News vom 7. November 2017). Noch mehr Negativ-Schlagzeilen um Olympia-Exponenten würden den an sich schon schwierigen Kandidatur-Bestrebungen einigermassen zuwiderlaufen.

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