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UEFA lässt Sanktions-Fallbeil auf acht Klubs niedersausen

(causasportnews / red. / 6. September 2022) Relativ hart hat die Europäische Fussball-Konföderation (UEFA) das Sanktions-Fallbeil auf acht europäisch Spitzenklubs niedersausen lassen. In Anwendung eines der umstrittensten Regularien im Klubfussball, dem sog. «Financial Fairplay-Reglement» (FFP), letztlich zur Sicherung der ungefähren Chancengleichheit im europäischen Top-Klubfussball vorgesehen, sind vom Kontinentalverband insgesamt 172 Millionen Euro an Bussen ausgefällt worden. Das Reglement, das vor allem bei der Lizenzierung von an europäischen Wettbewerben teilnehmenden Klubs von Bedeutung ist, gewährleistet, bzw. soll garantieren, dass die an europäischen Wettbewerben teilnehmenden Klubs aus verschiedenen Gründen, ihre finanziellen Verhältnisse im Gleichgewicht behalten: Sie sollen, vereinfacht gesagt, nicht mehr ausgeben als sie einnehmen. Schaffen sie das nicht und verletzen die reglementarischen Vorgaben, kann die UEFA zu Sanktionen greifen und vor allem Bussen verhängen. Wie jetzt wieder.

Von den 172 Millionen Euro ausgefällten Bussen wurden bis dato effektiv 26 Millionen Euro bezahlt. 10 Millionen Euro lieferte, nicht überraschend, der von Katar beherrschte Französische Spitzenklub Paris Saint-Germain (PSG) ab; 16 Millionen Euro wurden von anderen Top-Klubs in die UEFA-Kasse in Nyon bezahlt. Dem PSG droht derzeit eine Gesamtbusse von 65 Millionen Euro. Neben den Franzosen von PSG, welche derartige Zahlungen unaufgeregt und ohne Wimpernzucken aus der Portokasse zu leisten pflegen, sind folgende Klubs, insbesondere und sinnigerweise schwerpunktmässig aus Italien, von den UEFA-Sanktionen betroffen: AC Milan, Inter Mailand, AS Roma und Juventus Turin. Zudem im Weiteren, nebst PSG, Olympique Marseille, AS Monaco und Besiktas Istanbul.