Eishockey-Übetragungen durch „UPC“ wohl gesichert

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(c) UPC Schweiz

(causasportnews / red. / 21. Juli 2017) Zwar wird die schweizerische Wettbewerbskommission (Weko) ihre Untersuchung gegen den Telekommunikationskonzern „UPC“ weiterführen (vgl. dazu auch Causa Sport News vom 13. Juni 2017), aber auf den Erlass von vorsorglichen Massnahmen verzichten. Noch ist nicht bekannt gegeben worden, ob der Rivale von „UPC“ im Sport-Pay-TV-Geschäft, „Swisscom“, der einen entsprechenden Antrag gestellt hat, in dieser Sache an das Bundesverwaltungsgericht gelangen will, doch scheint auch aus juristischer Sicht nun darüber Klarheit zu herrschen, dass die Spiele der Schweizer Eishockeyliga in der kommenden Saison 2017/18 über den Pay-TV-Kanal von „UPC“, „Mysports“, verbreitet werden. In der Untersuchung der Weko zur Vergabe der Eishockey-Übetrtragungsrechte steht die zentrale Frage im Mittelpunkt, ob sich „UPC“ einer unrechtmässigen Benachteiligung des damaligen Mitbewerbers „Swisscom“ schuldig gemacht hat, weil dem Rivalen kein Angebot für eine Sublizenzierung der erworbenen Eishockey-Rechte unterbreitet worden ist. Das angehobene Weko-Verfahren wird also seinen gewohnten Gang nehmen. Somit bleibt im Moment alles wie bisher: „UPC“ wird die Spiele der Eishockey-Professional-Liga zeigen, „Swisscom“, als Erwerberin der Fussball-Übertragungsrechte, die Fussballspiele der schweizerischen Professional-Fussball-Liga über den Sender „Teleclub“. Etwas Ballsport wird es künftig aber dennoch über den „UPC“-Sportkanal „Mysports“ zu sehen geben: „UPC“ hat die entsprechenden Rechte im Handball erworben.

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