Opernhaus Sydney trotz Protesten als Werbefläche genutzt

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Die weltberühmten „Segel“ des Opernhauses von Sydney: Nun auch Werbefläche für Pferderennen

(causasportnews / red. / 22. Oktober 2018) Am Ende war aller Aufschrei und Protest vergebens: Die berühmten „Segel“ des Opernhaus-Gebäudes von Sydney wurden als Projektionsfläche für die Ergebnisse der Ziehung der Startplätze des australischen Pferderennens „The Everest“ benutzt. Die sechs Minuten lange Projektion, die fraglos auch eine Werbeaktion für das kommerzielle Pferderennen darstellte, fand am 9. Oktober 2018 und mithin vier Tage vor dem eigentlichen Rennen statt. Im Vorfeld der Aktion war in Australien ein Sturm der Empörung entfacht worden, als die Leitung des Opernhauses, aber auch mehrere hunderttausend Australierinnen und Australier, gegen einen „Missbrauch“ des Gebäudes als Werbefläche opponiert hatten. Im Spannungsfeld von Sport, Kommerz und Kultur setzte sich schliesslich eine gegenüber den ursprünglichen Plänen abgeschwächte Version der Projektion durch. So wurden lediglich die Startplätze und die Logos der Pferdeeigner sowie das Emblem des Rennens auf die „Segel“ des Opernhauses projiziert. Ursprünglich war u.a. beabsichtigt gewesen, auch Werbeprojektionen für die das Rennen finanzierenden Anbieter von Sportwetten zuzulassen. Die Projektion fand schliesslich unter massiven Sicherheitsvorkehrungen statt. Zahlreiche Protestierende hatten sich eingefunden und versuchten, die Projektion mit starken Lampen u.dgl. zu stören – allerdings mit äusserst bescheidenem Erfolg.

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