Licht ins Dunkel der Zahlungen bei Spielertransfers

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Die bei Fussballtransfers kolportierten „Ablösesummen“ sind mitunter exorbitant – und dennoch nicht „die ganze Wahrheit“

(causasportnews / red. / 2. August 2018) Immer häufiger ist im Fussball die Rede von spektakulären, internationalen Klubwechseln von Spielern und vor allem davon, was diese kosten. Nachdem Neymar Junior vor einem Jahr für eine öffentlich bekannt gegebene Summe von 222 Millionen Euro den Klub gewechselt hatte, fegte ein Sturm der Entrüstung und des Unverständnisses durch die Medienlandschaft. 222 Millionen Euro für zwei Beine – das „konnte es ja nicht sein“. Zwischenzeitlich scheint sich die (Sport-)Welt an derartige Dimensionen gewöhnt zu haben: Der kürzlich erfolgte Transfer von Cristiano Ronaldo von Real Madrid zu Juventus Turin für „lediglich“ 117 Millionen Euro rief kein besonderes Echo mehr hervor. Allerding wäre es verfehlt, auf Grund der veröffentlichten Summe anzunehmen, Ronaldo sei gleichsam nur „ein halber Neymar“. Werden solche Zahlen herumgeboten, ist das in der Regel nur die halbe Wahrheit – wenn überhaupt. Ein Spieler-Übertritt kostet in der Regel weit mehr als die veröffentlichen „Ablösesummen“ (die oft sog. Vertragsauszahlungen sind). Welche Kosten im Einzelnen auf einen Klub zukommen können, der einen Spieler von einem anderen Klub übernimmt, stellt „Causa Sport“- und „causasportnews“-Redaktionsleiter Dr. Urs Scherrer in der heutigen Ausgabe der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) dar (Ausgabe vom 2. August 2018, S. 38) und bringt damit etwas Licht ins Dunkel der mit Spielertransfers verbundenen Zahlungsströme.

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