Schwierige finanzielle Verhältnisse bei Spitzensportler/innen

euro-geld(causasportnews / Red. / 22. Dezember 2016) Ist von Spitzensport die Rede, sind in der Regel die allgegenwärtigen Bilder von Millionären in kurzen Hosen, wie etwa von Roger Federer oder Xherdan Shakiri, gegenwärtig. Die Realität sieht allerdings für viele Sportler/innen weit weniger glamourös aus. Gemäss einem von der schweizerischen Landesregierung genehmigten Bericht verfügen 40 Prozent der Athletinnen und Athleten über ein Jahresbruttoeinkommen von weniger als 14 000 Franken. Insbesondere sehen die Perspektiven für die Zeit nach Beendigung einer Sportler/innen-Karriere oft alles andere als rosig aus. Der Bundesrat will nun vor allem die pekuniären Lücken, die nach Beendigung einer naturgemäss begrenzten Aktiv-Karriere, die unter Umständen nach einer Verletzung nochmals zeitlich verkürzt wird, entstehen können, schliessen. Angestrebt wird eine bessere Verbindung zwischen Spitzensport und Ausbildung. Die Optimierung des Bildungssystems könne etwa durch die Schaffung vermehrter Lehrstellenangebote für Sportler/innen erreicht werden, damit bessere berufliche Perspektiven für die Nachsportkarriere erreicht werden könnten. Defizite bezüglich Kompatibilität von Ausbildung und Sport ortet der Bundesrat auch auf Stufe Berufsfachschulen und Hochschulen. Massnahmen zur Stabilisierung eines Grundeinkommens könnten insbesondere Festanstellungen von Sportler/innen im privaten und öffentlichen Sektor sowie Unterstützungsleistungen durch Verbände, Sponsoren und private Fördergefässe sein. Sämtliche Akteure der Sportförderung seien jedenfalls gefordert, um vorhandene Lücken zu schliessen, meint die Landesregierung.

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