Das Sport-Glamour-Paar und die alltäglichen, menschlichen Probleme

causasportnews.com – 9/2026, 28. Januar 2026

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(causasportnews / red. / 28. Januar 2026) Sie waren das Sport-Glamour-Paar schlechthin. Die ehemalige Tennis-Queen Ana Ivanovic und der Fussball-Weltmeister von 2014, Sebastian Schweinsteiger. Sie galten als geschaffen füreinander, heirateten 2016, die Medien berichteten von einer «Märchen-Hochzeit». Die Öffentlichkeit fühlte sich an die Österreichische Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916) erinnert, die festhielt: «Ehen werden im Himmel geschlossen.». Drei Söhne erblickten in der Folge das Licht der Welt. Nichts und niemand schien diese Ehe gefährden zu können, und die Öffentlichkeit nahm Mass an dieser Musterfamilie. Doch Ende des letzten Jahres wurde bekannt, dass diese Ehe, die im Sportler(innen)-Himmel geschlossen wurde, das Schicksal erlitt, wie es auch ganz gewöhnliche Menschen auf dieser Erde erleben: Die Scheidung nach neunjähriger Ehe! Oder wie Marie von Ebner-Eschenbach ihre oben zitierte Erkenntnis bezüglich der im Himmel geschlossenen Ehen fortsetzte: «aber, dass sie gut geraten, darauf wird dort nicht gesehen.». Derzeit regelt das einstige Sport-Glamour-Paar am Münchner Scheidungsgericht insbesondere das, was nach dem Ende einer Ehe, der Kinder entsprangen, zu regeln ist. Rundherum herrscht Erleichterung, weil kein Raum für ein «Rosenkrieg» bleibt. Geld ist genug da; dieser Umstand trägt im konkreten Fall dazu bei, dass die 38jährige Ana Ivanovic und der 41jährige Sebastian Schweinsteiger weiterhin als Influencer und in der Werbung schönes Geld verdienen (können). Die Öffentlichkeit kann am Leben der beiden über die sozialen Medien weiterhin teilhaben. Die Kinder gehören nun ebenfalls zur Business-Einheit des Paares, das seit ein paar Monaten getrennte Wege geht.

Da die Kinder sportlicher Eltern prädestiniert sind, in die Fussstapfen von Mama und Papa zu treten, vor allem, wenn diese im Tennis (Mutter Ana Ivanovic) und im Fussball (Vater Sebastian Schweinsteiger) zu den Besten der Welt gehörten, sind im konkreten Fall neue Marketing-Pfade beschritten worden. Das Geschäftsmodell der Eltern könnte auch für die Kinder des scheidungswilligen Paares, Luka, Leon und Theo, eine Weiterführung finden. Wie die Regenbogenpresse im Zusammenhang mit den Nebenfolgen der Scheidung i.S. Ana Ivanovic – Sebastian Schweinsteiger zu berichten wusste (so etwa die «BUNTE» vom 11. Dezember 2025), liess der Fussball-Weltmeister von 2016 die Namen seiner Söhne als Marken schützen. Ob dereinst Fussbälle der Marke «Luka», oder Tennis-Filzbälle der Marke «Leon» auf der ganzen Welt gespielt werden von Menschen in «Theo»-Trainings- oder Wettkampf-Bekleidung? On verra.

Die Ehescheidung des Paares könnte als Vorgang, wie er sich in der Prominenten-Szene immer wieder ereignet und den Protagonistinnen und Protagonisten trotz 2016 im Himmel geschlossener Ehe menschliche, irdische Züge verleiht, bezeichnet werden. Die Beliebtheit von Sebastian Schweinsteiger und Ana Ivanovic in der Öffentlichkeit ist übrigens derart, dass der Bruch dieser Beziehung durchwegs bedauert wird. Ein eher seltenes Phänomen, in einer Welt, in der Neid und Missgunst allgemein prävalieren.

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