Der Gerichtsvollzieher am Oktoberfest, Ruth Metzler mit «Swiss Olympic» im wirtschaftlichen Elend

causasportnews.com – 88/2025, 25. September 2025

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(causasportnews / red. / 25. September 2025) Wenn grundsätzlich wenig Freude herrscht, muss sie organisiert werden. Das ist in Deutschland, vor allem in München, seit 190 Jahren so. Dann wird auf der Theresienwiese in München das grösste und lustigste Volksfest der Welt gefeiert, und das heuer zum 190. Mal. Das Bier macht’s möglich. Das Oktoberfest ist eine durchorganisierte feucht-fröhliche Angelegenheit. Dabei sein ist alles, weshalb und warum auch immer. Wer etwas auf sich hält, vergnügt sich an diesem Anlass, der in diesem Jahr vom 20. September bis zum 5. Oktober stattfindet. Stars und Sternchen aus allen Sparten geben sich am Fest bei Bier, organisierter Fröhlichkeit und  Schunkeln ein Stelldichein. Gesehen und gesehen werden, heisst die Devise. Wer im «Traumschiff», bei «RTL Explosiv» oder im «Dschungelcamp» dabei war, ist auf der «Wiesn» anzutreffen. Ebenso die Top-Fussballspieler nicht nur des FC Bayern München. Zu diesem erlauchten Kreis gehört auch die Ex-Frau von Boris Becker, Lilly Becker, kürzlich dem «Dschungelcamp» entwachsen (vgl. causasportnews vom 19. September 2025). Aktuell gehört sie zu den Top-Stars in Deutschland, zwar leicht gequält lächelnd, aber immerhin, schaut sie nämlich vom Cover des neuen «Playboy». Keine Zweifel: Die ehemalige Ehefrau von «Bobele» hat sich aufgefangen. Den Beweis dafür hat sie kurz vor Beginn des Oktoberfestes geliefert. Da kreuzten am Eröffnungstag des Oktoberfestens in München im Festzelt «Wildstuben» ein Gerichtsvollzieher und zwei Polizisten auf und verlangten von Lilly Becker die Bezahlung von Schulden. Es soll sich um Rechnungen im fünfstelligen Betrag gehandelt haben. Forderungsgrund waren Schulden, welche aus einem verlorenen Verfahren von Lilly Becker gegen den Axel Springer Verlag resultierten. Lilly Becker, offensichtlich finanziell wieder besser in Form als auch schon, erledigte den Ausstand souverän per Sofortüberweisung. Sie war danach bereit, pünktlich um 12 Uhr das erste Bierfass im «Wildstuben»-Zelt anzuzapfen. Schulden bezahlt, alles wieder gut, so sah eine gutgelaunte Lilly Becker den Vorfall.

Weniger in Festlaune befindet sich die seit November 2024 als Präsidentin des Sport-Dachverbandes «Swiss Olympic» amtierende ehemalige Bundesrätin Ruth Metzler. Ihr bisher grösste Erfolg im Amt war die siegreiche Wahl ins höchste Sportamt der Schweiz vor zehn Monaten, als sie den ehemaligen CEO von Swiss Ski, Markus Wolf, aus dem Rennen warf. Seither ist in punkto Sport wenig von der ehemaligen Leichtathletin zu hören; anders als im Rahmen ihres unglücklichen Verwaltungsratsmandates bei der Genfer Privatbank «Reyl». Die Hoffnungen, die hochgelobte Netzwerkerin mit Polit- und Wirtschaftserfahrung würde die dringend benötigten Franken dank ihrer Beziehungen in die klamme «Swiss Olympic»-Kasse spülen, verpufften. Bis jetzt ging bei und mit ihr gar nichts in punkto Geld für den Sport. Ihr Lobbying ist nicht mehr als ein Scherz. Noch viel krasser: Die 61jährige Ruth Metzler befindet sich mit «Swiss Olympic» im wirtschaftlichen Elend und muss offenbar hilflos mitansehen, wie künftig die Bundesmittel für den Sport um Millionen gekürzt werden. Die Rede ist einstweilen von 17,4 Millionen Franken. Doppelt frustrierend mag es für politisch und wirtschaftlich hochgelobte ehemalige Bundesrätin sein, dass die drohenden Kürzungen beim Förderprogramm «Jugend + Sport» vom Tisch sind (vgl. causasportnews vom 21. September 2025). «Swiss Olympic» rutscht jedoch immer mehr ins wirtschaftliche Desaster.

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